Markt-Info
Der Modernisierungsmarkt boomt
Nach Einschätzung der DG Hypothekenbank gewinnt der Modernisierungsmarkt im Vergleich zur Neubautätigkeit weiter an Bedeutung. Im vergangenen Jahr wurden ca. 62.2 Milliarden Euro für Baumaßnahmen im Wohnungsbestand investiert.
Modernisierungsmaßnahmen erreichten damit einen Anteil von 51,3 Prozent am Wohnungsbauvolumen. Die Wachstumsgrenze scheint jedoch bei weitem noch nicht erreicht: Von den rund 13,8 Millionen Wohnungen in selbst genutztem Wohneigentum sind mehr als 10 Millionen älter als 25 Jahre. Das Modernisierungspotenzial betrifft hier nicht nur Erneuerungen in Sanitärbereich und Küche, sondern insbesondere Maßnahmen zur Energieeinsparung. Oft fassen Hausbesitzer mehrere Sanierungsvorhaben zusammen, sodass größere Investitionsvolumina entstehen..
Der größte Modernisierungsbedarf besteht bei Haus- und Wohneigentum, das sich heute im Eigentum der finanzstärksten Kundengruppe befindet.
Die Kundengruppe der über 50-jährigen wächst aufgrund der geburtenstarken Jahrgänge der 50er und 60er Jahre bis 2010 um 20%! Außerdem gehören diese Altersgruppen zur so genannten Erbengeneration. Diese Kundengruppe erbt nicht nur von ihren Eltern, sondern gibt ihr Haus- und Wohneigentum allmählich an die nachwachsende Generation ab und muß deshalb ein besonderes Interesse daran haben, die in die Jahre kommende Bausubstanz zu erhalten und ihrem Lebensstandard entsprechend zu modernisieren.
75 % dieser Kunden arbeiten lieber direkt mit Handwerkern statt mit Architekten, wenn es um die schlüsselfertige Eigenheim-Modernisierung geht. Für Handwerksbetriebe und Kunden bedeutet es einen erheblichen Vorteil, den gesamten Ablauf der entsprechenden Renovierungs- bzw. Sanierungsarbeiten am Haus in einer Hand zu wissen und sich die Mühe der Abstimmung vieler verschiedener Betriebe untereinander